Holzfassade Hamburg – Bekleidung und Aufbau
Holzfassade Hamburg: Eine Außenbekleidung aus Holz muss zur Wand und zur Bewitterung passen. Profil, Unterkonstruktion, Wasserführung und die gewünschte Oberflächenpflege werden gemeinsam entschieden.
Bekleidung und tragende Wand unterscheiden
Eine Holzfassade ist die äußere Bekleidung eines Gebäudes. Die Unterkonstruktion hält die Bekleidung und verbindet sie mit dem Untergrund. Bei einem hinterlüfteten Aufbau liegt dahinter ein geplanter Luftraum, der die Rücktrocknung unterstützt. Seine Funktion hängt davon ab, dass die vorgesehenen Wege und Anschlüsse nicht unbeabsichtigt verschlossen werden.
Die neue Fassade ist damit von einem tragenden Holzrahmen zu unterscheiden. Ein Fassadenauftrag kann einen vorhandenen Wandaufbau bekleiden oder Teil einer größeren Sanierung sein. Ob zusätzliche Dämmung erforderlich oder sinnvoll ist, muss am gesamten Wandaufbau geprüft werden.
Profile, Fugen und Anschlüsse bestimmen den Aufbau
Geschlossene und offene Bekleidungen stellen unterschiedliche Anforderungen an die darunterliegenden Ebenen. Offene senkrechte Fugen lassen mehr Witterungseinflüsse an dahinterliegende Schichten gelangen. Die aktuelle Fachinformation zu offenen senkrechten Bekleidungen beschreibt deshalb besondere Planungsanforderungen. Eine offene Optik lässt sich nicht ungeprüft auf jedes Standarddetail übertragen.
Fenster, Sockel, Dachrand und Übergänge zu anderen Materialien brauchen eigene Anschlusslösungen. Holzart und Oberfläche werden passend zur Exposition und zum Pflegewunsch gewählt. Der Ratgeber zu Material und Pflege hilft, natürliche Farbveränderung und den gewünschten Erhalt einer Beschichtung auseinanderzuhalten.
Pflege und Zugänglichkeit mit einplanen
Eine beschichtete Fassade kann einen anderen Pflegeaufwand haben als eine bewusst unbehandelte Oberfläche. Auch unbehandeltes Holz entbindet nicht von der Kontrolle der Anschlüsse und Bauteile. Eine Aussage wie „wartungsfrei“ wäre ohne genaue Produkt- und Konstruktionsbedingungen nicht hilfreich.
Nennen Sie für Ihre Anfrage Wandfläche, Gebäudehöhe, vorhandenen Untergrund und die gewünschte Profilrichtung. Ist eine alte Bekleidung vorhanden, gehört deren Rückbau in den Umfang. Fragen Sie außerdem nach Gerüst, Befestigung, Abschlussprofilen und der Dokumentation der verdeckten Unterkonstruktion. So wird aus einer reinen Materialidee eine nachvollziehbare Fassadenleistung.
Was planen Sie?
Beschreiben Sie das Vorhaben, den Standort in Hamburg und den gewünschten Umfang. Fotos oder Unterlagen können Sie zunächst in Ihrer Nachricht erwähnen.